Emil Forsberg: Der schwedische WM-Traum lebt

Emil Forsberg ist der „kleine Star“ in einem Team das keine Starallüren hat. Sie stehen zusammen wie Pech und Schwefel, haben bereits nach der Rassismus-Attacke in der Vorrunde gegen ihren Abwehrmann Jimmy Durmaz bewiesen, welche Werte ihnen wichtig sind und nun kämpfen sie sich gemeinsam weiter ihrem großen Ziel entgegen. Was genau das Ziel ist, benennen sie dabei nicht. Emil Forsberg ließ verlauten, dass sie jetzt einfach immer weitermachen wollen.

Schwedischer Einsatzwille

Kein Weg ist ihnen zu weit, kein Zweikampf zu viel. Die Schweden beweisen mit ihrer Spielweise, dass man keine Superstars im Team braucht, um erfolgreich zu sein. Der größte Star in der Mannschaft ist der schwedische Einsatzwille, die Bereitschaft, sich ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Das tut auch Emil Forsberg, der Mittelfeldakteur von RB Leipzig drückt auch dem schwedischen Spiel immer wieder seinen Stempel auf und ist dabei zu jedem Moment torgefährlich. Forsberg ist nicht ausrechenbar, holt sich die Bälle oft direkt bei den Abwehrspielern ab und treibt sein Team dann im Kollektiv nach vorn. Aufgeben ist im Wortschatz der schwedischen Spieler nicht vorhanden. Sie glauben an sich und begeistern durch ihre Kampfbereitschaft.

Die brauchen sie sicherlich auch im Achtelfinalspiel gegen England. Emil Forsberg wird auch bei diesem Spiel ein wichtiger Akteur auf dem Feld sein. Nach seinem Tor gegen die Schweiz sendete Forsberg einen Liebesgruß in die Heimat. Dort erwartet ihn seine hochschwangere Frau. Die beiden erwarten im August ihr erstes Kind. Wenn der Papa als erfolgreicher WM-Held zurückkehrt, hat sicher weder seine Frau noch sein Töchterchen etwas einzuwenden. Forsberg will auf jeden Fall auch den Engländern das Leben schwer machen. In Schweden hätte niemand etwas dagegen, wenn er auch im Viertelfinale wieder trifft und Liebesgrüße nach Hause sendet.

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