Dimata auf dem Zettel von Wolfsburg?

Die belgische Fußballschule hat in den letzten Jahren vor allem zwei Arten von Mittelstürmern hervorgebracht. Zum einen den schnellen und flinken, gleichzeitig technisch starken Stürmer, der auch auf den Außen agieren kann. Hier sind als Beispiele Divock Origi und Michy Batshuayi zu nennen. Zum anderen sind Christian Benteke und Romelu Lukaku Prototypen des anderen Mittelstürmertyps, der bullig, aber gleichzeitig agil ist, vorzugsweise im Strafraum agiert und über ein hervorragendes Kopfballspiel verfügt.

Mit Landry Dimata könnte bald ein weiteres Talent vom letztgenannten Typus für Aufsehen sorgen. Der im Kongo geborene 19-Jährige wurde in der Jugend von Standard Lüttich ausgebildet und 2015 in die zweite Mannschaft des Vereins berufen. Im vergangenen Sommer wechselte der belgische U21-Nationalspieler dann zum KV Oostende, wo er seitdem in 23 Ligaspielen elf Mal traf und drei weitere Treffer vorbereitete. Dimata überzeugt mit einer robusten Statur und einem starken Kopfballspiel. Zudem ist er mit beiden Füßen im Abschluss stark.

Diese Qualität im Abschluss in einem so jungen Alter ist außergewöhnlich und daher meldeten bereits einige Klubs für den kommenden Sommer Interesse am Stürmer an. Der VfL Wolfsburg soll sogar bereits im vergangenen Sommer an einem Transfer interessiert gewesen sein und Dimata nach Wolfsburg eingeladen haben. In der Winterpause ging dann das Gerücht um, dass sich der Klub schon über einen Transfer mit dem Spieler einig sei, doch Sportdirektor Olaf Rebbe dementierte dies. Geht es nach dem Berater des Angreifers, soll dieser ohnehin im Idealfall nach England oder Italien wechseln. Doch Dimata hatte sich kürzlich in einem Interview noch alle Optionen im Sommer offengelassen.

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