Barca: Poker um Debele geht weiter

Der FC Barcelona steht derzeit vor einem größeren Problem. Nach dem Abgang von Neymar sitzt der Klub zwar auf 222 Millionen Euro, allerdings muss der Verein einen geeigneten Nachfolger für den Brasilianer finden. So spät in der Transferperiode wird dies zu einer echten Herkulesaufgabe. Zuletzt soll man bei Philippe Coutinho vorstellig geworden sein, allerdings schob Liverpool-Trainer Jürgen Klopp einem Wechsel des Profis einen Riegel vor.

Als Alternative beschäftigt sich der Klub daher mit Ousmane Dembele. Zwischen Barcelona und dem Spieler soll bereits eine Einigung vorliegen, allerdings legte der BVB seine Schmerzgrenze für einen Verkauf auf eine außergewöhnliche Höhe. Während Hans-Joachim Watzke zuletzt selbst noch erklärte, dass 100 Millionen Euro zu wenig für den Angreifer seien, berichten einige Medien von einer Gesprächsbereitschaft ab 150 Millionen Euro. Dembele würde damit zum zweitteuersten Spieler der Welt werden.

Die Borussen werden vermutlich hoffen, Barca mit einem solchen Preisschild zu vergraulen, schließlich dürfte es für den Klub ein schwieriges Unterfangen werden, einen adäquaten Ersatz zu verpflichten. Die Dortmunder würden bei einem Abgang des Youngsters wahrscheinlich erneut auf entwicklungsfähige Talente setzen und somit zumindest kurzfristig deutlich an Qualität in der Mannschaft verlieren. Darüber hinaus wurde zuletzt vermehrt über eine Weiterverkaufsklausel berichtet, die der BVB mit dem damaligen Arbeitgeber Dembeles Stade Rennes vereinbart haben soll. Sollte diese Klausel existieren, könnten bis zu 25 Prozent der Ablöse an die Franzosen fließen.

Eine solche Vereinbarung zwischen den beiden Klubs scheint zudem recht wahrscheinlich, schließlich wechselte der 20-Jährige für nur 15 Millionen Euro zum BVB. Andere Vereine – wie bspw. auch der FC Barcelona – sollen Stade Rennes wesentlich mehr geboten haben.

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